Einladung zum Fest am 4. Mai 2018








 

 

 

Integrative Sportgruppe


Im März startete im IVIZ e.V. ein neues Angebot des Landessportbundes Sachsen-Anhalt e.V. Programm "Integration durch Sport", welches bis Ende 2017 laufen wird. Zwei junge Männer aus Syrien, Herr Mohamad Ghriwati und Herr Talal Denno, bieten immer montags und freitags 16 bis 18 Uhr eine offene Sportgruppe an, zu der Einheimische, Flüchtlinge und Asylbewerber sowie Zuwanderer eingeladen sind. Zwei Mal die Woche soll in einer lockeren Atmosphäre gemeinsam gesportelt werden. Im Vordergrund stehen beim Herrn Ghriwati sportliche Betätigungen aus den Herkunftsländern sowie strategische Brettspiele und Gesellschaftsspiele. Herr Denno bietet seinerseits Mannschaftsspiele wie z.B. Fussball und Volleyball an. Darüber hinaus gibt es auch ein familienfreundliches Angebot für Eltern und ihre Kinder, bei dem es darum geht, Spaß und Sport miteinander zu verknüpfen. Dabei werden viele Bewegungs- und Gesellschaftsspiele wie z.B. Twister gespielt, aber auch Ballsportarten wie z.B. Badminton und Tischtennis. Geleitet wird diese Gruppe von unserer Mitarbeiterin Frau Elena Lorenz.

Wann: Montags 16 bis 18 Uhr/ Mittwochs 16 bis 18 Uhr
Was: Schach, Backgammon, Dame etc./ Bewegungs- und Lernspiele
Wo: Joachim-Quantz-Straße 19, 06217 Merseburg


Wann: Freitags 16 bis 18 Uhr
Was: Fussball und Volleyball
Wo: Merseburg-Süd, Bergmannsring (Spiel- und Sportplatz)

 


 

Weihnachtstheaterstück in der Landsberger Regenbogenschule


Alle Jahre wieder stellt der IVIZ e.V. für die Schüler der Regenbogenschule in der Vorweihnachtszeit ein Unterhaltungsprogramm auf die Beine, so auch in diesem Jahr. Am 16.12.2015 besuchte das Vereinsteam die Schüler und brachte ein Theaterstück mit berühmten russischen Märchenfiguren wie Väterchen Frost, Snegurotschka, Baba Jaga, Kikimora die Sumpfhexe und Koschej der Unsterbliche auf die Bühne. Dabei stand nicht nur der Spaß im Vordergrund, sondern auch der Wunsch, den Mädchen und Jungen das Fest "Nowyj God" (dt.: Neues Jahr) näherzubringen. Nicht nur ist Silvester in Russland weitaus populärer als Weihnachten, auch gibt es ganz eigene Traditionen rund um den Jahreswechsel. So werden die Geschenke, anders als in Europa, in der Silvesternacht vom Väterchen Frost unter den Tannenbaum gelegt.

Um den Kindern Wissen über diese Silvester-Tradition zu vermitteln, wurde einerseits ein typisch russisches Unterhaltungsprogramm auf die Bühne gebracht, wie es z.B. in russischen Kindergärten oder Schulen im Laufe des Dezembers stattfinden würde, andererseits war auch das Hauptthema des Theaterstückes "Nowyj God", so dass die Bösewichte der Geschichte Baba Jaga, Kikimora und Koschej der Frage nachgingen, was an diesem Fest für die Menschen denn so besonders sein soll.

Das Theaterstück wurde interaktiv gestaltet, so dass die Schüler durch ihre Teilnahme an Spielen, Wettbewerben und Rätseln die Handlung aktiv vorantreiben konnten. Mit ihrer Hilfe konnte Snegurotschka viele Hürden aus bösen Zaubern bewältigen, ihren Großvater Väterchen Frost aus den Fängen der Bösewichte befreien und somit das Neue Jahr retten. Zusammen wurde ein russisches Weihnachtslied gesungen und im Reigen um den geschmückten Tannenbaum getanzt. Zum Schluss konnten die Kinder Väterchen Frost und Snegurotschka der Reihe nach Gedichte und Lieder vortragen und dafür Süßigkeiten und kleine Geschenke bekommen.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Wir sagen DANKE!

Dow - Spendenprogramm "Wir für hier" 2015


Wir freuen uns sehr, in diesem Jahr zu den 26 glücklichen Gewinnern des lokalen Spendenprogramms "Wir für hier" der Dow Olefinverbund GmbH zu gehören und eine Förderung in Höhe von 2.500 € für unser Projekt "Gartenspaß im Club "Interkulturell"" zu erhalten. Insgesamt 113 Vereine und Einrichtungen aus dem Saalekreis, der Stadt Halle und dem Landkreis Leipzig nahmen an der diesjährigen Ausschreibung des Unternehmens teil. Umso mehr freut es uns, dass es uns gelungen ist, die Jury vom Bedarf und der Nachhaltigkeit unseres Projektes zu überzeugen.

Wir bedanken uns für die großzügige Unterstützung und das uns damit entgegengebrachte Vertrauen und geben unser Bestes, um die mit diesem Projekt verknüpften Erwartungen zu erfüllen.

 






Wir sagen DANKE!


Für einen Verein gibt es sicherlich keinen besseren Start in den Monat, als mit einer großzügigen Geldspende. Am Montag, den 06. Juli 2015, besuchte uns Angelika Hunger, die Landtagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE, und sorgte bei unseren Mitarbeitern für gute Laune. Wie schon in der Vergangenheit unterstützt sie uns auch in diesem Jahr bei unserer Kinder- und Jugendarbeit mit einer Spende in Höhe von 500 Euro. Dieses Geld wird zum einen als Eigenmittel in laufende Projekte des Kinder- und Jugendklubs "Interkulturell" wie z.B. "Kreatives Arbeiten" und "Darstellerisches Arbeiten" einfließen. Zum anderen ist es unser großer Wunsch, unseren Spielplatz für unsere Mädels und Jungs weiter auszubauen. Also sparen wir fleißig für neue Außenspielgeräte, die wir hoffentlich schon in naher Zukunft mithilfe weiterer Spenden anschaffen können.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Angelika Hunger für ihre langjährige Unterstützung, die unsere Arbeit um einiges leichter macht.

 







 

 

 

Migrantenselbstorganisationen und Initiativen gründen Bündnis im Saalekreis


"Nur gemeinsam sind wir stark!" lautete die Devise am Mittwoch, 29.04.2015, als das "Bündnis Migrantenselbstorganisationen und Initiativen Saalekreis" gegründet wurde. Zu diesem Zweck kamen drei Migrantenselbstorganisationen, eine Initiative sowie einige Besucher in den Vereinsräumen des "Initiativ-Vereins für Integration und Zusammenleben e.V." in Merseburg-West zusammen und hielten Wahlen ab. Neben dem Gastgeber nahmen die Vereine "Islamisches Kulturzentrum der Bosniaken in Leipzig e.V.", "Stara planina- bulgarische Gesellschaft im Saalekreis e.V." sowie die "Initiative der Roma im Saalekreis" an der Versammlung teil. Mit von der Partie war der Schirmherr des zukünftigen Bündnisses Daniel Stahnke, SPD-Stadtrat, Kreistagsmitglied und Vorsitzender des Bildungsausschusses. Auch die Integrationskoordinatorin des Saalekreises, Tatjana Lorenz, nahm an der Veranstaltung teil.

"Es ist wichtig, dass Migrantinnen und Migranten selbst bestimmen, was sie wollen und sich nicht immer alles von den Politikern vorgeben lassen", meinte Stahnke bei seiner Begrüßungsrede und betonte, dass sich der Kreistag in Zukunft eine enge Zusammenarbeit wünsche. Auch Asmir Kosuta, Vorsitzender des "Islamischen Kulturzentrums", der auch in Merseburg eine Niederlassung hat, betonte in seiner Rede, dass man nur gemeinsam etwas bewegen könne. Insgesamt 35 Männer und Frauen verschiedener Kulturen, Religionen und Nationalitäten nahmen an der zweieinhalbstündigen Gründungsversammlung teil, darunter u.a. Deutsche, Spätaussiedler, Bulgaren, Muslime und Roma. In insgesamt zwei Wahlrunden wählten sie zuerst die vier Vorstandsmitglieder samt Stellvertreter und bestimmten in einer zweiten Wahlrunde, wer von den Vorstandsmitgliedern der Sprecher sein wird. Die Aufgabe dieses Gremiums wird es sein, die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen der Bevölkerung mit Migrationshintergrund auf Kommunal- und Landesebene nach außen zu vertreten. Mit dem Ausspruch "Eure Probleme sind unsere Probleme" machte Stahnke klar, dass nun nicht nur der eigene Verein im Vordergrund steht.

Auch wenn man im Saalekreis über die Jahre viel Positives für die Integration getan habe, sei dieses Bündnis längst überfällig. "Ein solches Bündnis ermöglicht Migrantinnen und Migranten eine größere Partizipation am gesellschaftlichen und politischen Leben, es entspringt der Demokratie und stärkt diese gleichzeitig", erklärt Lorenz. Deswegen sei es höchste Zeit, dass sich auch im Saalekreis wie schon andernorts Vereine und Initiativen zusammenschließen. So könne man die Interessen der hier lebenden Migranten vertreten, aber auch für den Kreistag, die Stadträte und die Kreisverwaltung des Saalekreises, die Landesregierung aber auch für alle Organisationen auf Kommunal-und Landesebene sowie ähnliche Strukturen in anderen Bundesländern ein legitimer Ansprechpartner sein.

Das "Bündnis Migrantenselbstorganisationen und Initiativen Saalekreis" möchte durch die gebündelten Kompetenzen und Erfahrungen seiner Mitgliedsorganisationen die Integration von Migranten und Migrantinnen im Saalekreis fördern und einen Beitrag zu einer Willkommenskultur in einem interkulturellen und weltoffenen Landkreis Saalekreis leisten. "Unser großes Ziel ist es, eines Tages einen Ausländerbeirat zu gründen", sagt Stahnke und blickt hoffnungsvoll in die Zukunft.

 


 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

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